US-Aussenministerium besorgt über Religionsfreiheit

Washington. DPA/baz. Die US-Regierung hat China, den Iran, den Sudan sowie fünf weitere Länder wegen massiver Verstösse gegen die Religionsfreiheit angeprangert. Das US-Aussenministerium veröffentlichte am Freitag einen entsprechenden Bericht.

Nach den Worten von US-Aussenministerin Condoleezza Rice ist die Förderung von Religionsfreiheit und Toleranz über die Grenzen der USA hinaus eine grundlegende Komponente der nationalen Sicherheit. Es gehe um eine friedlichere Welt für Menschen aller Glaubensrichtungen.

Kritisiert wurde unter anderem auch Deutschland. Zwar sei die Politik der deutschen Regierung allgemein auf eine freie Ausübung der Religion ausgerichtet. Jedoch kritisierte das US- Aussenministerium erneut die seiner Meinung nach anhaltenden Diskriminierung von religiösen Minderheiten in Deutschland.

Als Beispiel wird wie 2005 die Behandlung von Mitgliedern der Scientology-Organisation sowie der Zeugen Jehovas genannt. Darüber hinaus führt das Aussenministerium das Kopftuchverbot für muslimische Lehrerinnen in einigen Bundesländern an.

Erstmals hob die US-Regierung unter den Ländern mit besonders groben Verstössen Usbekistan heraus. Usbekistan sei ein Beispiel dafür, wie Regierungen Anhänger von bestimmten Religionen zu Gesetzlosen machen. Auch China unterdrücke die Aktivitäten von religiösen Gruppen, die nicht vom Staat anerkannt seien.

Den mit den USA verbündeten muslimischen Ländern Saudi-Arabien und Pakistan attestiert der Bericht zwar weiterhin ernsthafte Probleme. Er hebt aber die Bemühungen der Regierungen hervor, extremistische Ideologien einzudämmen und religiöse Toleranz zu fördern.

fuente-link

Deja un comentario

Tu dirección de correo electrónico no será publicada. Los campos obligatorios están marcados con *